80,9kg und dasWochenende der Prüfungen

Erstmal zur Erklärung:

Momentan ist das nicht so ganz einfach mit dem Schreiben. Mein PC ist weg zum richten, mein Netbook liegt in der Arbeit und mit dem Tablet sind lange Texte zu mühsam.

Dann mal zu: Am Freitag Abend kam ich da zu mal gründlich Zeitung zu lesen und die halbe Seite Todesanzeigen betraf mich. Ich war geschockt:

Erst ervstarb unsere langjährige Postlerin. Die Frau, die mir meinen ersten eigenen Brief brachte. Ich weiß sogar er es war: Das Schuhhaus Ratter, daß mit meine Einlagenschuhe anpasste. Man konnte von ganz oben bis in den Keller rutschen. Ich habe das Schuhhaus geliebt.

Nun die Postlerin war auch schon über 80, aber das fühlt man bereits den morbiden Hauch um einen selber wehen.

Daneben die Oma einer kurzzeitigen Freundin darunter mein Klassenkamerad, der auf der Bank hinter mir saß.

Tragisches Schicksal. Er verließ die Schule nur mit Fachabi, er wollte zur Polizei. Hatte damals alle gewundert, der Mann war damals der Klassenlieferant für indizierte Musik und einiger anderer Dinge. Über sich hat er nie viel erzählt. Er war ein sehr guter Leichtathlet, er war von einem Alt-68er-Lehrerehepaar adoptiert – mehr wollte er nicht erzählen. Das mit der Adoption erzählte er in der Klasse kurz vor Abi unter Tränen, aber das wußte eh schon jeder – man konnte es auch sehen. Er sah seinen Eltern nicht wirklich ähnlich. Dann war er weg. Ich erfuhr, daß er Karriere bei der Polizei gemacht hatte und eine Goldmedallie bei einem Polizeisportfest gewann. Zu mir und fast allen anderen Klassenkameradem brach er den Kontakt ab, sein damaliger Nebensitzer sagte, er wäre im Jugendclub unten durch, da er jetzt einen auf Supercop machte und angelich einen Freund wegen eines Kavaliersdeliktes anzeigte.

Nun die Todeanzeige, die schon nach Selbstmord aussah. Ich rief einen Schulfreund an, er sollte es nicht aus der Zeitung erfahren. Nach kurzer Recherche erfuhr ich folgendes: Der feine Herr hatte positive Drogengutachten im großen Stil gefälscht und flog natürlich auf. Er hatte einfach beschlossen diese Menschen aus dem Verkehr zu ziehen. Damit runierte er Unternhmen und das Leben und Beziehungen einiger Menschen. Was solls, der Supercop steht gut da.

Er verlor alles und sollte für gut zwei Jahre hinter Gittern verschwinden. Dort sind ehemalige Bullen höchstens Zahlungsmittel unter den Knackis. Er beschloß die feigeste Variante zu wählen und erschoß sich mit einer Waffe, die rt gar nicht besitzen durfte. Der Supercop nahm es bei sich mit dem Gesetz nicht so genau und feige bis zum Anschlag. Frau und zwei kleine Kinder bleiben nun zurück und müssen damit fertig werden. Da ist ein sooo erbärmliches Verhalten, mir tun die armen Verwandten unsäglich leid.Ich werde deswegen auch nicht klarer oder deutlicher.

Das Problem unserer Polizei sind nicht die Polizisten, es sind die paar kleinen Adolfs, die gerne lieber Gott mit dem Schicksal anderer spielen und harmlose Bürgern mal zeigen wollen wer die Uniform an hat.

Liebe Cops, haltet Eure Reihen sauber, Einzelfälle wie diesen gibt es eben leider, kleine Wichtigtuer liegen manchmal über der Einzelfallgrenze. In Ulm gibt es da auch einen bekannten Uniformträger mit Gottkomplex. Der darf immer noch in Uniform rumlaufen. Man hofft wohl seitens der Behörden die Sache mittels Pensionierung erledigen zu können. Ich sags nochmal: Wert die faulen Äpfel auf dem Korb. Sie schädig4en den Ruf aller. DAS könne sich auch andere Gruppen mal mit Edding auf den Moscheespiegel schreiben. Will ja niemand anschauen…. Mein Klassenkamerad war schon im Bilde, meinte aber ich rufe wegen einer anderen Klassenkameradin an. Scheinbar auch tot, Umstände unbekannt. DAS war mal ein Tag….

Dann war am Samstag meine Veranstaltung. Alles von mir organisiert, dafür spiele sich meine Numero 1 wieder ganz schön in den Vordergrund. Soll er, wenn er es braucht..

Der Besuch war unter meinen Erwartungen. Ich rechnete mit Woodstock-Happing Reloaded, es wurde nur „voll“. Na, immerhin waren die Besucher auch von der Spiesekarte begeistert. Ich stelle sie (sobald ich wieder kann…) online. Kritiken findet man bei Twitter unter den Suchbegriffen #schwabenplenum oder #kandidatengrillen.

Allen meinen Leserinnen (und den wenigen männlichen Seitenbesuchern auch) ein schönes Reszwochenende.

PS: Genau mein Job wurde bei unserer dicksten Konkurrenz ausgeschrieben. Zufälligerweise sogar direkt um Eck. Manchmal im Leben muß man Zeichen Gottes einfach erkennen.

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