83,6kg und der letzte Tag

Heute ist mein letzter Tag im Krankenstand. Na ja. Gewesen.

Dreimal Therapie, jetzt bin ich therapiert. Aber wie.

Zu Essen gab es heute wenig. Ich hab mir ein Hilcona-Menü (meine älteren Leser kennen es noch) selber gebastelt. Das war das Mittagessen.
Heute früh gab es einen Bissen Müsliriegel, leider war er ranzig.

Mal sehen. Ich glaube ich werde mir heute zu Abend nichts mehr machen. Hab keinen Bock dazu. Microwellenpopcorn reicht. Dann habe ich versucht einen kaputten Schalter zu reapieren und eine Lampe anzuschließen. Zweimal Fail. Ich bin zu dumm dafür. Wenigstens aber intelligent genug es zu merken. Auch was wert.

Heute hat mich die Firma nicht mehr belästigt, dafür habe ich eine Einladung zu einer Vernissage bekommen. Glücklicherweise verbietet mir die Krankschreibung den Besuch. Da ist wieder die regionale Prominenz da, auf die habe ich geschlossen keinen Bock. Wenn ich Arroganz im Maßanzug und schlecht operierte Trophäenfrauen treffen will, dann kann ich auch arbeiten gehen. Die Hälfte kann Rembrandt und Weinbrand nicht unterscheiden, Hauptsache adabei und was zu trinken.

Seht ihr, wenn ich noch auf meine alten Tage was reissen will, dann sollte ich hingehen, charmant sein, gestylt und den Typen in den Arsch kriechen. Igitt. Danch würde ich stundenlang Duschen müssen um den Ekel von mir abzuwaschen. Was das angeht: Aktuell sehen meine Hände wieder schlimm aus. Rot. Wund. Aufgeplatzt. Nicht mal das Cortison hilft.

Ich wurde oft gefragt ob ich seit dem Unfall psychische Probleme habe. Nein. Aber eine Erkenntnis: Der Job ist das Risiko nicht wert. Mein Disziplinarvorgesetzer blockiert mein Homeoffice seit über zehn Jahren. Jetzt werde ich ihm mal etwas Arbeit machen.

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