80,6kg und Ananas

Heute beschäftigen wir und kurz mit Dingen, über die man sonst nicht gerne spricht. Der wissenschaftliche Fachbegriff heißt „Kackamach“

Beim Abspecken ist das so eine Sache mit der Verdauung. Nicht wenige Anhänger der Kohlsuppendiät (und nicht nur die) haben schon böse Überraschungen erlebt. Da man ja volumenmäßig weniger isst, fällt im Körper auch weniger Abfall an. Die Durchlaufzeit von oben bis unten liegt bei 48-72 Stunden, je nach Nahrung. Ja, tatsächlich. Das dauert so lange. Wer behauptet sein Frühstück haut nach dem Mittagessen voll durch – liegt falsch. Bei der entstehenden Methanmenge sieht das schon anders aus, bei der Flüssigkeitsverarbeitung auch!

Thema Flüssigkeit. Wie eine Studie jetzt herausgefunden haben will, beschleunigt bei einer Personengruppe -und nur bei der- den Stuhlgang. Man weiß nicht warum, aber Koffein hat damit nichts zu tun.

Wer wenig ist muß selten. Das kann zur Folge haben, daß Verstopfung droht. Der Stuhl wird immer härter und irgendwann muß man dann zu Zäpfchen, Einlauf oder gar dem Onkel Doktor greifen. Wie kann man gegensteuern?

Schwer.

Neben mehr Essen (wolln wa ja nich) bleiben nur zwei Dinge übrig. Ballaststoffe und mehr Bewegung. Das mit den Ballaststoffen ist aber tricky. Häufig reden wir von stark kohlenhydrathaltigen Lebensmitteln, die auch noch gerne mal heftig gesüßt sind.

Für mich funktioniert Kaffee nicht, aber Ananas und faserhaltiges Obst. Sehr hilfreich ist auch das Granola, welches ich Sonntag früh gerne esse. Was für mich auch nicht funktioniert, aber auch eine Idee sein soll sind Milchprodukte wie Kefir, manche schwören auch auf Buttermilch.

Jeder Darm ist anders. Wichtig ist aber, daß man sein längstes Organ im Körper im Rahmen der Diät oder Ernährungsumstellung einbezieht. Er rächt sich sonst.

Erwähnen möchte ich auch noch, daß Ingo Insterburg ein ganz früher, jahrzehntelanger Vertreter der vegetarischen und veganen Ernährung vergangene Tage ziemlich übel an Darmkrebs verstarb.

Bringt also auch nix.

 

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