82,3kg und Wahlschlappenfolgen

Die Wahlschlacht ist geschlagen, bis zur letzten Sekunde war ich aktiv. 1092 Stimmen haben wir geholt, zum Leben zu wenig – zum Sterben zu viel. Jetzt muß ich noch unseren Jahresabschluß 2017 fertig machen und dann alle Plakate wieder abhängen. Ich weiß nur noch nicht wie….

Das mit dem Laufen klappt noch nicht, das wird wohl auch noch zwei Wochen oder so bleiben. Mit dem Gewicht bin ich natürlich nicht zufrieden. Laut Waage angeblich alles Muskelmasse. Das können sie wem anders erzählen. Einen Einfluß hat die Wadenverletzung natürlich schon. Wenn ein so großer Muskel crasht, dann spielen sich im Körper zahlreiche Prozesse ab, von Wassereinlagerung, entzündlicher Dinge bis hin zum Muskelschwund durch die verminderte Bewegung.

Ich muß aber auch sagen, daß es bereits besser wird! Ich passe in mehr Schuhe und schaffe zu Fuß den Kilometer in einer Stunde, statt einem Tag. Es wird wieder.

Heute lege ich fast zwangsläufig einen kleinen Obsttag ein. Zum Frühstück habe ich ganz leckere Ananas und zu Mittag sehr schmackhafte Erdbeerchen vom Bodensee. Dazu gibt es das übliche.

Heute komme ich wieder ca. 20:30 Uhr heim, dann werde ich ziemlich alle sein.

 

80,5kg-80,4kg-81,9kg und gezerrte Wahrnehmung

Ich habe wieder drei Tage von mir nichts hören lassen. Eigentlich wollte ich Freitag Mittag schreiben, aber schaffte dann meinen Job nicht. Damit ich den ICE noch erwische, mußte ich ziemlich überhastet aufbrechen. So überhastet, daß ich mich nicht dehnen, strecken und aufwärmen konnte. Nun, ich habe es geschafft und den ICE erwischt. Eine zünftige Wadenzerrung hat mich dafür erwischt. Vielleicht ist auch was angerissen oder so. Es ist sehr schmerzhaft, geschwollen und hindert mich am Gehen. Nur in ganz bestimmten Schuhen kann ich etwas gehen. Sind nicht die Passensten für glanzvolle Auftritte.

Ich war dann am Freitag damit beschäftigt mich zu sortieren und meinen Abendtermin zu schaffen. Gestern war ich mitten im Wahlkampf, danach ging es Einkaufen und als ich heim kam, schlief ich kurz darauf auf dem Sofa ein und kam erst so gegen 2:40 Uhr morgens wieder so richtig zu mir. Dann bin ich ins bett gehumpelt und fertig.

Heute schaffte ich es dafür kaum aus dem Bett. Erst nach 11 Uhr und sehr sehr langsam und vorsichtig schaffte ich es. Nachher gehe ich noch Unterschriften im Sitzen sammeln und dann geht es ins Landratsamt, die Wahlergebnisse anschauen. Wer noch nicht sicher ist, hier mein Tipp.

 

80,1kg und die Pizzaconnection

Nun ja, das war mal erfreulich heute früh auf der Waage, damit hatte ich nicht gerechnet. Heute steht wieder eine Herausforderung an. Die politische Elite der Region (damit auch ich 😉 treffen sich in einer Pizzeria. Revolutionsvorbereitungen für kommende Woche. Nicht bei irgendeinem Italiener, sondern in meiner bevorzugten Pizzeria. Die wird nämlich noch von einer echt italienischen Familie geschmissen und stellt alles noch traditionell her. Ich erkenne traditionelle Läden an zwei Dingen: Man sieht an der Sahnesauce die Sahne nicht und die Salami auf der Pizza kommt erst nach dem Backen drauf. Subjektiv, aber isso.

Was mache ich jetzt aber heute Abend? Pizza geht mal gar nicht. Hm.

Ich habe vorgearbeitet und mein Frühstück, aber vor allem das Mittagessen stark abgespeckt und alle Kohlenhydrate verbannt. Damit sollte ich mir ein kleines Abendessen dort gönnen können.

80,8kg und festgezurrt

Meine restliche Woche ist nun durchgetaktet. Heute Abendtermin, morgen vormittag Businesstermin, abends dann Bürgerinitiative in einer der besten Pizzeria der Stadt (ausgerechnet), Freitag Abend arbeiten, Samstag Wahlkampf auf dem Wochenmarkt, Sonntag Landratsamt.
Dafür darf ich dann am Montag auch später anfangen.

Ich habe mir eine neue Aufgabe gestellt: Ich möchte gerne meinem schlechten Schlaf auf die Spur kommen.
Das Abspecken hat leider nicht den ganz durchschlagenden Erfolg gebracht. Ja, ich schnarche weniger (siehe Bild) und der Erholungsfaktor ist auch besser geworden. Besser aber nicht gut. Auf dem Second-Hand-Markt kam ich an einen Schlafsensor von Withings, der mit meinem ganzen Nokia-Zeug kompatibel ist. Vorgestern auf gestern Nacht habe ich mit dem Test begonnen. Bisher bestätigte mir die App was ich schon wusste. Siehe unten:

 

 

Die kommenden Tage sollten Aufschluß über den Sinn und die Qualität des Gerätes geben. Falls es nichts für mich ist, landet es wieder im Netz. Es ist eine Matte, etwa so groß wie ein Waschlappen, nur länglicher. Es wird UNTER die Matratze in Brusthöhe gelegt, per USB oder beigelegtem Netzteil mit dem Strom verbunden und anschließend über die „Health“-App mit dem Smartphone gekoppelt. Ich bilde mir ein es durch die Matratze zu spüren.

Was die Ernährung angeht, liegen die leckeren Dinge bereits hinter mir. Das Veschperböxle ist leer. Heute Abend wird es maximal noch einen kleinen Snack vor dem Fernseher geben, ich komme ja erst ca. 21 Uhr aufs Sofa und muß schon 22 Uhr ins Bett, da ich am Donnerstag mit dem IC um 6:00 fahren muß um pünktlich anzukommen.

Ich höre das „Withings Sleep“ jetzt schon leise aufstöhnen….

 

80,9kg und ich bin wieder da

Ich wurde vermisst. Das rede ich mir zumindest ein. Fast eine Woche war ich in Belgien. Ein wunderschönes und sehr unterschätztes Land, daß immer einen Besuch wert ist. Ich traf viele alte Freunde und Bekannte, lernte neue Menschen kennen und hatte viel viel Gaudi.

Kommen wir zur Ernährung. Das Königreich Belgien wird unter Ernährungswissenschaftlern auch gerne „Großfrittanien“ genannt. Nicht ohne Grund. Meine Taktik war „Normal aber mit Hirn und Verstand essen, Spezialitäten genießen, aber sich selbst reflektieren ob das sein muß“. Ich habe nun genau ein Kilo mehr als vergangenen Mittwoch morgen. Das geht gerade noch, zeigt aber wieder wie schnell es hochgeht.

Ich habe zum Frühstück sehr gemäßigt am Buffet gegessen, jedoch mehr als zu Hause bzw. auf der Arbeit. Rührei mit Speck war sehr lecker und das örtliche Brot mit Lütticher Sirup ist etwas, das man sich in den Ostkantonen nicht entgehen lassen darf.

Das Mittagessen habe ich durch einen lokalen Snack ersetzt, am Abend gab es dafür eine lokale Spezialität. Das Besondere an den dortigen Fritten ist die Zubereitungsart. Die Fritten („Niemals Pommes sagen, das sind dort Äpfel!) werden doppelt in Öl frittiert, sind  oft handgeschnitten und damit dicker und nur schwach gesalzen. In jeder Friture/Friterie kann man man kann unter einer Vielzahl von Saucen auswählen. Hier mal ein Beispiel meiner Stammfriture „bei Willy“ in Oudler:

Die Menukarte sieht in allen diesen Lokalen etwas gleich aus, nämlich so:

Das waren diesmal aber nicht meine besten Fritten. Die mit Abstand besten Fritten dauerten auch von der 44. bis zur 57. Spielminute und waren am Fuße dieser Tribüne zu finden:Mit 4€ inkl. Sauce Andalouse waren sie auch preislich okay. Das Spiel ging übrigens gegen Royal Antwepen mit 1:2 verloren. Die Flamen feierten zurückhaltend mit nur einem Bengalo:

Auch die Kartenpreise waren okay, alles etwa auf „deutsche 3.Liga“-Niveau.

Kommen wir aber nun zurück zur Ernährung:

Gesunde oder kalorienarme Ernährung ist schwer in Belgien. Einmal habe ich es mit einem Omelett probiert, wenig Kohlenhydrate und viel Protein. Dachte ich.

Falsch gedacht: 33% Protein, 67% Fett und so groß wie die Tagesportion einer Hühnerfarm. Das ging in die Hose. Ebenso wie die lokale Spezialiät, welche ich am Freitag Abend probiert habe: Lütticher Bouletten. Hier mal ein typisches Bild davon.

Ich hatte Hunger und Fleischeslust und wollte etwas „Kleineres“ Essen. Das war typisch, günstig und nicht so mächtig wie die angebotenen Alternativen. Ebenso ein Flop. Zwei Bouletten, jede so groß wie ein Germknödel, auf einem Extrateller als Fritten ungefähr die Kartoffeljahresproduktion von Liechtenstein. Zum Ausgleich fiel der Salat mickrig aus. Man nahm wohl an, ich kriege den nicht mehr runter. War auch so. Zum Verdauungsespresso gab es dafür eine große Praline. Man kann von mir nicht erwarten, daß ich eine belgische Praline liegen lasse. Echt nicht.

Sehr zufrieden bin ich mit meinen sportlichen Aktivitäten. An allen Tagen habe ich sowohl mein Schrittziel als auch meine Kardiopunkte deutlich übertroffen. War nicht so schwer, das Hotel war am niedriegsten Punkt der Stadt und aufgrund der Parkplatzsituation war „zu Fuß“ gehen die bevorzugte Alternative. Mit Koffer oder Rucksack bewaffnet ging es in jeder Richtung steil aufwärts.

Aber jetzt bin ich wieder da und alles hat super geklappt.

Seit Montag ist nun wieder Schmalhans der Küchenmeister und ich halte mich zurück. Ich hoffe vor der Schälnusszeit wieder unter die 80-Kilo-Grenze zu kommen. Schälnüsse dauern noch mindestens bis zum Wochenende. Die Dürre und Wärme haben der Ernte doch geschadet, sonst beginnt die Saison immer am 3. Oktober.

 

 

80,6kg und Aufbruchsstimmung

Bei mir herrscht Aufbruchsstimmung, in weniger als 18 Stunden geht es Richtung Nord-West in den Aktiv-Arbeits-Hobby-Urlaub.

In der Arbeit mache ich heute früher Feierabend, das Auto will noch mit Luft und Flüssigkeiten sowie reichlich (derzeit noch nicht gepacktem) Gepäck befüllt werden.

Mein neues Smartphone macht mich auch irre, die Schutzfolie verhindert derzeit ein einfaches Bedienen der „Zurück“-Taste und es knarzt. Hama. Die angeblich gute Folie. Vom Profi drauf geklebt.

Da alles um mich herum schnieft, röchelt und hustet habe ich mich für die Ernährung an ein altes Sprichwort angelehnt:

„An Apple a day, keeps the doctor away“. Dazu viel Proteine und wenig Kohlehydrate. Ich habe beschlossen die kommenden Tage mit Augenmaß aber auch mit reichlich Genuß zu verbringen. Es wäre sehr doof nach Belgien zu fahren und um Frituren einen Bogen zu machen. Ich kann kaum morgen Abend in einem Feinschmeckerlokal 35€ fürs Menü liegen lassen und dann den anderen beim Essen zuschauen.

Also alles was recht ist, das macht keinen Sinn für mich. Den Tod muß ich jetzt sterben, ein schöner Tod.

Wiegen kann ich mich erst wieder Montag, das ist vermutlich auch besser so…

Während ich mir Gedanken mache, überlegt sich ein 200 Kilo schwerer Diabetiker mit Durchblutungsstörungen und Augenproblemen bereits wo der die Eismaschine in der Küche hinstellen soll, wo bereits eine versiffte Zuckerwattemaschine und eine Popcornmaschine (komplett mit Butter-Sprühfett und zehn Kilo Mais) lagern und wie man an genug Geld für eine Gebrannte-Mandeln-Maschine kommt.

Echt?

Ja echt, es handelt sich dabei um einen mit mittlerweile über einer halben Million Euro aus Steuergeldern polizeilich geschützten Dauerarbeitslosen…

Lest hier weiter, wenn ihr es nicht glaubt

Am 14. Oktober ist Landtagswahl. Sagt „Danke dafür“ zur CSU und kreuzelt woanders. bevorzugt hier:

81,2kg und begrenzt kalorienarm

Ich bin seit Freitag dabei mein neues Smartphone einzurichten. Ächz. Alleine das Whatsapp-Backup des alten Telefons dauert seit Freitag.

Seit heute ist ja Oktober, traditionell mein Schälnußmonat. Jeden Tag kann der Anruf von meinem Baumbesitzer kommen. 10 Kilo sind vorreserviert, die teilen sich aber auf unsere ganze Familie auf. Begonnen hat mit dieser Tradition mein Urgroßvater. Wir alle führen sie seitdem fort.

Ansonsten beschränke ich mich bei der Kalorienaufnahme auf Dinge, die noch vor meinem Belgientrip verputzt werden müssen. Leider habe ich die Speckwürfel gleich mal daheim liegen lassen. Nun ja, verhungern muß ich wohl trotzdem nicht. Es war heute früh wieder etwas hektisch. Ich hatte (ebenso wie die Gattin) massive Schlafprobleme, entsprechend schlecht kamen wir heute aus dem Kistchen. Ich weiß nicht, ob es an der Wetterumstellung liegt, aber ich merke wie mein Körper wieder arbeitet. Meine heutige Jeans ist weiter als letzte Woche und ich muß dringend meinen Kleiderschrank schon wieder entmüllen. Es sind einige Dinge viel zu weit und die Sommersachen werde ich wohl auch nicht mehr brauchen. Schade. War ein schöner Sommer.

So langsam füllt sich der Terminkalender für die nächsten Tage, es gilt noch so einiges vorzubereiten, am Auto sollte ich noch schauen ob von allem so genug drin ist. Wasser, Luft, Öl usw.

Ich hab noch keine Ahnung wie ich das mit der Diät hinbekommen soll. Okay, ich esse am Mittwoch selbst schon mal nichts vor dem Abendessen. Klar. Frühstück mal ausgenommen. Mit nüchternem Magen kann man so eine Unternehmung nicht starten. Geht gar nicht. Das gemeinsame Abendessen am Abend auslassen geht auch nicht. Hm.

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