80,8kg und festgezurrt

Meine restliche Woche ist nun durchgetaktet. Heute Abendtermin, morgen vormittag Businesstermin, abends dann Bürgerinitiative in einer der besten Pizzeria der Stadt (ausgerechnet), Freitag Abend arbeiten, Samstag Wahlkampf auf dem Wochenmarkt, Sonntag Landratsamt.
Dafür darf ich dann am Montag auch später anfangen.

Ich habe mir eine neue Aufgabe gestellt: Ich möchte gerne meinem schlechten Schlaf auf die Spur kommen.
Das Abspecken hat leider nicht den ganz durchschlagenden Erfolg gebracht. Ja, ich schnarche weniger (siehe Bild) und der Erholungsfaktor ist auch besser geworden. Besser aber nicht gut. Auf dem Second-Hand-Markt kam ich an einen Schlafsensor von Withings, der mit meinem ganzen Nokia-Zeug kompatibel ist. Vorgestern auf gestern Nacht habe ich mit dem Test begonnen. Bisher bestätigte mir die App was ich schon wusste. Siehe unten:

 

 

Die kommenden Tage sollten Aufschluß über den Sinn und die Qualität des Gerätes geben. Falls es nichts für mich ist, landet es wieder im Netz. Es ist eine Matte, etwa so groß wie ein Waschlappen, nur länglicher. Es wird UNTER die Matratze in Brusthöhe gelegt, per USB oder beigelegtem Netzteil mit dem Strom verbunden und anschließend über die „Health“-App mit dem Smartphone gekoppelt. Ich bilde mir ein es durch die Matratze zu spüren.

Was die Ernährung angeht, liegen die leckeren Dinge bereits hinter mir. Das Veschperböxle ist leer. Heute Abend wird es maximal noch einen kleinen Snack vor dem Fernseher geben, ich komme ja erst ca. 21 Uhr aufs Sofa und muß schon 22 Uhr ins Bett, da ich am Donnerstag mit dem IC um 6:00 fahren muß um pünktlich anzukommen.

Ich höre das „Withings Sleep“ jetzt schon leise aufstöhnen….

 

84,2kg und alles nachgeholt

Gestern war mein Computergenie-Cousin da. Jetzt funktioniert mein Rechner wieder, das Tablet wird vom Computer wieder erkannt und alles ist senkrecht. Die Gattin hat als Belohnung am Abend eine Lasagne gemacht, die wir dann gegessen haben bis zum Platzen. Heute ist auch viel zu erledigen, am Abend kommt Besuch zum Raclette. Das Frühstück ist ausgefallen, das Mittagessen wurde dafür reduziert, es gibt auch sonst keine Schleckereien. Ich möchte ja etwas verlieren. Ich befürchte ich werde die 10-Kilo-Grenze für dieses Jahr morgen reissen. Ich weiß nicht wie das klappen soll. Das geht nur, wenn ich den Gästen beim Raclette zuschaue. Toll. Kannst ja nicht bringen sowas.

Ansonsten hat mein Körper alles nachgeholt:

Ich bin beim Fernsehen eingeschlafen und wurde um 12 Uhr von der Gattin liebevoll geweckt.
Sie hat mich zwar schlafen lassen, aber zwischen sie und ihr Mittagessen durfte ich mich dann doch nicht stellen.

Guten Rutsch, wir lesen uns 2018 wieder!

 

80,4kg und die Beschleunigung

Heute war der Tag noch mal heftiger. Zwei Unfälle aus dem Hinweg, Viertelstunde zu spät. So fing es mal an. Nein. Eigentlich fing es mit einem „Klirr“ an. Mit einer ungeschickten Handbewegung beim vespermachen richtete ich etwa zehn Euro Schaden und ein Scherben-/Mantsche-/Zuckerkleb-Chaos in der Küche an. Muß ich noch extra erwähnen nur Socken angehabt zu haben?

Lebbe geht weida.

Joa, dann wurde es etwas stressig. Gegen 17:30 stellte ich mich dann wieder an der Autoschlange nach Hause an.

Dunkel, Nebel, zwei Grad plus. Der Spritverbrauch war so niedrig wie meine Durschschnittsgeschwindigkeit. Das Abendessen war gestrichen, denn ich schaffte es eben noch zur Therapie. Von dort raus klinglte das Handy.

Altersheim calling.

Es war aber nur Oma, der ich über meine Mutter ein Sixpack Bier zukommen lies, welchesd laut Hersteller „wie in den 50ern schmeckt“. Ist laut Oma auch so.

Danach blieben mir noch genau noch sechzig Minuten auf dem Sofa um Zeitung zu lesen und nebenbei Big-Bang-Theory zu schauen bevor ich während der Folge einschlief.

Wenigstens die Zeitung ist gelesen.

So, jetzt bin ich aufgewacht und gehe wieder ins Bett. Hoffentlich schafle ich gleich ein.

85,9kg und es geht was

Ich fühle mich etwas schlanker. Ich spüre, daß gerade was geht – sich mein Körper verändert.

Heute früh kam ich etwas übernächtigt in die Gänge. Um 2:43 Uhr wachte ich auf und konnte nicht mehr einschlafen. Mein Messgerät sagt, ich wäre 54 Minuten wach gelegen. Insgesamt komme ich auf 6:19 Stunden. Zu wenig.

Zu wenig vor allem, weil es heute -so wie gestern- mal wieder beruflich sehr spät wird. Ich glaube kaum, daß ich vor 21 Uhr meine Wohnung sehen werde.

Abendessen wird also mal wieder durch Krusties oder Oblaten ersetzt. Hm.

Dafür habe ich mir eben ein Tütensüppchen mit Croutons gegönnt. War lecker, ich hätte aber besser umrühren sollen…..

86,2kg und wieder kein Fortschritt

Die gelbe Jeans spannt noch immer, mein Lustkauf drückt am Zeh und ich habe gestern nicht weniger als 2 Stunden 40 Minuten von der Arbeit heim gebraucht.

Eben hatte ich schon ein nettes Gespräch mit meinem Disziplinarvorgesetzten. Wir tauschten Höflichkeiten aus. Weiß jetzt jeder auf dem Gang.

Heute liegt schon genug für den ganzen Tag auf dem Tisch und es ist der erste Freitag Abend der Schulferien.

Heute wird Mist!

Die gestrige Nacht war auch nicht besser. Irgendwas in mir fuhr Achterbahn, das Gegurgel war fast so laut – ich hab mein eigenes Schnarchen nicht mehr gehört.

Wer kann bei so einem Lärm schon entspannt schlafen. Ich nicht.

85,7kg und die Soljanka

Auf heute hatte ich nur fünf Stunden Schlaf.

Es kann auch kaum mehr heute Nacht werden. Wieder Früh- und Superspätschicht.

Meine Augen hängen auf Halbmast, ich bin erledigt.

Kein Wunder, daß am Gewicht nix geht.

Ich bin gespannt wann mein Brötchengeber mir wieder einen geregelten Alltag erlaubt.

Freitag hab ich erst mal frei und fahre nach Sachsen.(Erwähnte ich bereits). Ich werde das so wie letztes Jahr handhaben:

Ich ernähre mich normal, ohne zu übertreiben.

Ja zur Soljanka!

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