92,4kg und neue Ausdrücke

Ich habe gestern wieder einen neue Ausdrücke gelernt: „fat shaming“, „fat acceptance“ und „fat empowerment“.

Alle Ausdrücke stammen aus der selben extremistischen Ecke, haben ihren Ursprung in den USA und den selben Zweck. Sie sollen dazu dienen das Dicksein und all seine Begleiterscheinungen als natürlich, gottgegeben und unabänderbar zu definieren.  Genau so wie Kahlheit, Kleinwuchs oder Homosexualität.

Diese Definition hat direkte Konsequenzen für uns alle!

Ab dieser roten Linie ist es nämlich schon Diskriminierung etwas gegen den „fetten Lebensstil“ zu sagen, machen oder gar  zu unterlassen!
Wie immer wenn Extremisten etwas radikal definieren, gibt es Opfer und Täter. Wie jeder weiß, muß den Opfern geholfen werden, auch wenn hinterher alles in Flammen steht und es unter dem Strich nur Verlierer gibt.

Beispiele für die Konsequenzen dieser Logik gefällig?:
– Die Allgemeinheit muß für die Folgekosten aufkommen. Elektroscooter und sonstige Hilfsmittel, Spezialkleidung, Pflegekräfte usw. (Sie werde doch jemand mit 200+x Kilo nicht zumuten wollen seine Bude selber zu putzen, oder?) gehen dann auf Kosten der Sozialsysteme, damit auf Kosten der Allgemeinheit – besser noch – auf Kosten der normal arbeitenden Bevölkerung.
– Das Nichtanbieten von Leopardenleggings in XXXL und größer wäre dann auch Diskriminierung.
– Öffentliche Orte müssen dann breite Türen, breite Sitze und auch breite Toiletten anbieten
– Wir brauchen mehr Bänke überall, Ladestationen usw.
– Die Behindertenlobbyisten und bezahlten Empörten haben für unter den Marketinglabeln „Anti-Ableismus“ und „Barrierefreiheit“ ein neues Zielpublikum, denn jeder muß dann auch größere Sitze, größere Klos und am besten auch die Möglichkeit bieten mit dem Elektroscooter direkt in die Umkleidekabine fahren zu können. Sonst drohen Klage, Ordnungsamt oder wenigstens ein Shitstorm im Netz.

Es gibt immer eine Barriere im Leben für dessen Beseitigung man kämpfen und die Allgemeinheit bezahlen lassen kann.  Lobbyist/Aktivist sind gutbezahlte, krisensichere Jobs hierzulande. Das sieht man z. B. auch an den „neuen Medienmachern“ oder der „Amadeu-Antonio-Stiftung“. Sehr ordentlich durchfinanzierte, staatlich alimentierte Gruppen die kaum bzw. gar keine Steuern zahlen.
Sehr häufig findet man in diesem Bereich auch LGBT-Gruppen. Warum das? Ganz einfach, im LGBT-Bereich ist die Zielgruppe klein und das Gerangel um Opfer groß. Man braucht also frische Opfer, für die man kämpfen kann. Dicke sind ein dankbares Publikum und vor allem – sie werden immer mehr! Was „Dick“ ist kann man im Gegensatz zur Homosexualität auch definitorisch beliebig erweitern. Man kann die Grenzen der Fettdiskrimierung bei Kleidergröße M oder bei XL beginnen lassen, ganz nach Bedarf. Das wurde in den USA bereits erkannt und schnell zahllose kommerzielle Lobby- und Hilfsorganisationen gegründet. Anonyme Esser gibts auch schon und für die Folgeerkrankungen des Übergewichts natürlich jeweils eigene Organisationen.

Es gibt sogar schon Gruppen, die andere zu diesem ungesunden Lebensstil motivieren!

Wie krank ist das denn?

Klar, der Opfernachschub darf ja nie ausgehen sonst rollen die Staatseuros nicht.

Man kann unter dem Deckmantel des Einsatzes für benachteiligte Gruppen das Ganze bis zur Endlichkeit der Geldmittel aufblähen und alle das Geschäftsmodell stören mit Hass, Shitstörmchen, Anzeigen, Abmahnungen und Gewalt überziehen. Auch hier kann ich ein Beispiel zum Besten geben.

Die schlimmsten Hetzer sind auffällig oft linke, schlanke, junge Frauen oder ältere weiße Männer. Wie wir aus der Vergangenheit wissen schrecken diese Menschen nicht vor psychischer und physischer Gewalt zurück. Sie diskriminieren Menschen, sprechen ihnen die Menschen- und Bürgerrechte ab, zünden ihre Autos an, werfen Scheiben ein und beschmieren mit Hassparolen. Ich würde ja am liebsten zur Verdeutlichung die schlimmsten Ausfälle einer der derzeit übelsten Hetzerin (eine schlanke, blonde, junge weisse Frau) verlinken, aber ich will widerwärtigem Geschwurbel kein Forum bieten.

FAKT:
Dicksein ist kein erstrebenswerter Zustand. Es verkürzt das Leben, kostet Lebensqualität und ist ein evolutionärer Nachteil. Wie oft höre ich von noch Dickeren „Wenn schlechte Zeiten kommen, dann wirst Du Dich mit Deinen Diäten umschauen“. Pustekuchen. Ich kann mich dann bewegen um mir was zu essen fangen oder ausgraben. Ich könnte sogar was vom Baum klauen und dann abhauen. Kann keiner mit einem BMI von 50plus.

Übergewicht ist aber kein Pech oder genetisch festgelegt, jeder kann so schwer sein wie er möchte. Es ist nur nicht für jeden gleich einfach das zu erreichen. Es ist aber unredlich die Betroffenen zu belügen es wäre anders und sie könnten nichts tun, dann diese Menschen egoistisch zu instrumentalisieren um dann die Allgemeinheit mit möglichst wenig Aufwand auszuplündern. Damit ist nur und ausschließlich den Hetzern und Lobbyisten geholfen.

Es steht jedem frei so auszusehen wie er möchte. Es steht jedoch niemandem frei, jemand anders für sein Gewicht in die Verantwortung zu nehmen! Weder finanziell noch moralisch noch sonst wie!

 

 

 

 

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