89,9kg und in mir steigt heiliger Zorn hoch

Gestern war im Fitness und lauschte unserem örtlichen Dorflokalsender.

Ich erfuhr was ein Herr El-Masri aus dem Nachbardorf angestellt hat. Khaled El-Masri und ich bevorzugen den gleichen Supermarkt, wir sehen uns also öfter, auch sein Herr Anwalt läuft einem öfter über den Weg, zwar nicht im Supermarkt aber wir haben ähnliche Vorlieben was das Essen angeht.

Eigentlich macht der Herr El-Masri nicht den Eindruck eines Gotteskriegers. Er ist klein, so ca. 1,70 stämmig gebaut und ziemlich übergewichtig. Er macht eher den Eindruck eines aggressiven Türstehers einer Türkendisco. Er schaut, wie eigentlich auf allen Fotos immer grimmig draus und ist oft mit seinen Kindern unterwegs. Den Pferdeschwanz mit den gelockten Haaren hat er auch noch.

Herr El-Masri hatte viele Verbindungen ins regionale „Gotteskriegermilieu“ und kam schon als politisch Verfolgter einer libanesisch-islamistischen Terrorgruppe nach Deutschland. Vor einigen Jahren hat er seine Familie einfach sitzen lassen um über den Balkan in ein Krisengebiet zu fahren. Was dann wirklich passiert ist weiß nur er. Übrigens hat er einen deutschen Pass – das nur der Vollständigkeit halber.

Wie kommt man dazu in ein Krisengebiet zu fahren?
Wer hat dem einen deutschen Ausweis besorgt?
Wie kam der überhaupt her und durfte als nachweislicher, bekannter Feind einer freitheitlich-demokratischen Grundordnung, also ein Staatsfeind, bleiben?

Nun, seine Geschichte ging durch die Medien, es wurde in letzter Zeit eher ruhig um ihn -bis vor einigen Wochen.

Vor einigen Wochen wurde bekannt, daß er seinen Fortbildungsbetreuer krankenhausreif geschlagen hat. Grund: Er fand das Werkzeug in seiner Fortbildung mangelhaft.

Nun hat er in der Metro Neu-Ulm einen I-Pod gekauft. Dieser war offenbar defekt. Er wollte sein Geld zurück. Garantie- und Gewährleistungsbestimmungen gelten schließlich für Gotteskrieger nicht. Was hat er also gemacht? Er hat randaliert! Allah ist groß! Masri ist stark! Das Herr El-Masri das Faustrecht ausübte passierte also auch nicht zum erstmalig. Wieder stellen sich Fragen:

Wie kommt ein Sozialhilfeempfänger an eine Metro-Karte?
Wie kommt ein Sozialhilfeempfänger an soviel Geld für einen I-Pod?
Warum hat man so jemanden wieder laufen lassen?

Sein Anwalt hat dann einen Brief an die Frau Bundeskanzlerin geschrieben, man möge seinem Mandanten doch eine Psychotherapie bezahlen. Hier stellt sich wieder Fragen:

Warum sollten wir Steuerzahler das?
Warum wendet er sich an die Bundeskanzlerin und nicht gleich an den terroristenerfahrernen Horst Köhler?

Nun hat er die Metro Neu-Ulm angezündet. Das ist eben bei libanesischen Gotteskriegern die nächste Stufe in einem Garantiefall. Dafür müssen wir Verständnis haben. Angeblich soll er 500.000 € Schaden verursacht haben. Wir waren gestern dort. Etwas hochgegfriffen scheint die Summe schon für mein Gefühl. Bis auf einige angekokelte Koffer und Taschen sowie einige Kleider, die wohl nach Qualm stinken war nicht viel zu sehen.

Gereicht für eine Einweisung ins Bezirkskrankenhaus Kaufbeuren hat die Tat. Immerhin sperren sie die tickende Zeitbombe mal ein und sorgen dafür, daß er für alle anderen keine Gefahr mehr darstellt.

Wie lange dulden wir noch, dass ausgewiesene Feinde unseres Staates, unserer Kultur, unserer Freiheit, unserer Gesellschaft ihr Unwesen treiben können und wir ihnen das auch noch bezahlen?

Das hat nichts mit Glaubensfreiheit zu tun. Wir haben auch Meinungsfreiheit in unserem Lande und dürfen trotzdem nicht alles sagen – das mit gutem Grund. Jeder darf bei uns glauben was er will. Gut so! Bei Gewalt mit Worten oder Taten hört Glaubensfreiheit auf. Diese Grenze muß ganz klar gezogen werden.

Sein Anwalt nennt den Brandanschlag eine „Verzweiflungstat“, weil unser Staat seinem Mandanten, einem bekennenden Staatsfeind, nicht helfen wolle.

Dann beten sie mal Herr Anwalt, dass die nächste Verzweiflungstat eines Terroristen nicht bei Ihnen zu Hause stattfindet!

Ich weiß der Anwaltsberuf ist hart, undankbar und doch meist schlecht bezahlt. (Doch wirklich!) Manche nehmen jede Gelegenheit wahr ihr Gesicht in eine Kamera zu hängen, in der Hoffnung auf kostenlose Werbung.

Die letzte Eigenwerbung von Ihnen war ein krasses Eigentor, Herr Rechtsanwalt Gjindic.

Ich spüre Zorn in mir. Heiligen Zorn!

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