92,4kg und die Drama-Queens

Es gibt so Tage, da fühlt man sich wie im falschen Film.

So einer dieser Tage war heute. Nicht nur, das ich gleich morgens als ich meine Wirkungsstätte betrat in eine etwas „unausgegliche“ Diskussion hineingezogen wurde, auch das Datum bekam nicht allen Menschen gut.

So begab es sich, daß eine von mir sehr geschätzte Kollegin kundtat, daß niemand an sie gedacht hat. Was machst man da als lieber Kollege? Man ändert diese Tatsache.

Was macht man dann als typische Kollegin? Jawoll, man lehnt die kleine Aufmerksamkeit (was echt niedliches aus meiner Süssigkeitenschublade) ab und das in Tonfall und Lautstärke als hätte ich ein unsittliches Angebot gemacht. Kaum ist man kopfschüttelnd um Eck spricht sich dieser Vorfall bereits rum. Der erste willst-Du-etwa-was-von-Der-Tuschler erreichte mich nur wenig später gefolgt von einem zickigen für-die-hast-du-was-und-für-mich-nicht-Anruf einer anderen Kollegin, die offenbar bedacht werden wollte, jedoch von mir nicht bedacht worden war.

Das sind dann diese Momente wo man abends heim kommt, die Tür hinter sich zumacht und denkt „Gott sei Dank ist dieser Kelch an mir vorbeigegangen“.

Ich denke mir dann aber auch: „Heute hast Du Dir was verdient“ und bin an meinen Kühlschrank um mir die Spaghetti rauszuholen. Mein nächster Gedanke war dann: „Ich hab doch keine Gorgonzolasauce gemacht….“.

Ums kurz zu machen: Die Spaghetti bekamen eine stilvolle Seebestattung und ich Diätravioli aus der Dose.

Es gibt so Tage, da fühlt man sich wie im falschen Film.

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