93,8kg und just another f*cking Monday

Um 4 Uhr war die Welt wieder etwas weniger in Ordnung. Der Bauch meldete sich, die Nase meldete sich,
also schnell aus dem Bett, um das Bett rum (nicht am Bett anschlagen und auch nicht den Kleiderschrank umrennen) im Dunkeln geradeaus durch die hoffentlich offene (und nicht nur halboffene) Tür, dann diese Türe leise schließen und ganz ganz schnell ins Klo rennen und die Türe leise zumachen.

Jetzt kann ich niesen, ohne die Gattin zu wecken.

Etwa zehn Tempo+Minuten später ging es wieder ins Bett. Um 4.40 Uhr kam dieses Kitzeln in der Nase wieder. Ich schaffte es in beiden Versuchen ohne die Gattin zu wecken. Dafür war ich wach, aber so richtig. Dann bin ich ins Homeoffice. Dort lag ein Brief vom Finanzamt, der kam schon letzte Woche. Ich befürchtete Ärger und wollte mir nicht das Wochenende versauen. Also perfekt für heute früh und was wollen die? Unterlagen, die fertig und abgezeichnet beim Kassenprüfer liegen. Da liegen Sie. Schon länger. Schon zu lange. Sehr zu lange. Er geht nicht an Telefone, reagiert nicht auf Mails, Messenger, es macht richtig Freude. Läuft wohl auf einen unangenehmen Besuch mit peinlicher Befragung raus. Kein Bock. Unnötig wie ein Kropf. Wieder ein Tag Urlaub hinüber. Wegen nix.

Dann hatte ich heute einen „Auftrag von oben“. Ich sollte bis heute was kreieren. Mit Lastenheft. Tja. Bis um 10 Uhr hatte ich keine Ahnung wie das funktionieren soll, jetzt habe ich die Betaversion zur Abnahme fertig.

Die Musen haben sich ganz schön bitten lassen.

Ansonsten ist heute Zwischensprint! Joghurt und Apfel sind verspeist, die Gurke war würg, die Tomaten na ja und die Radieschen von letzter Woche. Ich hab Hunger.

Nachher darf ich das erste Mal unter Idiotenbedingungen einkaufen gehen. Man erkennt die Idioten an der fehlenden Maske.
Darf ich mal ein Beispiel aus dem prallen Leben geben?

Dieser Tage stand in meiner Lokalzeitung folgende Lesermeinung:

„Ich finde es wichtig, dass in Zukunft jeder selber entscheiden soll, ob er seine Mitmenschen vor Ansteckungen schützen will, indem er eine Maske trägt oder nicht“

Genau.

Meine Familie und Leben in Euren Händen. Ihr entscheidet ob ihr meine Familie schützt oder Eure Erreger auf mich drauf rotzt. Danke!
Genau diese Entscheidung gehört in meine Hände und sonst in sonst keine.

Was kann da schon schiefgehn, sagt Justizminister Marco Buschmann. Sein sicherer rechtlicher Rahmen sorgt dafür, daß sich -wie im Sozialismus- alle gleich gut schützen können – nämlich gar nicht und das gerichtsfest!

Warum wählen die Leute so Leute?

Deine Meinung dazu?

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

%d Bloggern gefällt das: