82,1kg und das Umwerfen einer Kuh

Es ist nicht möglich, ohne Werkzeug eine grasende Kuh umzuschubsen. Es ist aber möglich, daß eine winzige Mikrobe mich umwirft. Das ist passiert.
Wir hatten am vergangenen Sonntag eine wunderschöne, harmonische Familienfeier, die allenthalben gelobt wurde. Wir waren zu Hause, binnen Stunden hatten Gattin und ich heftige Symptome.
Was wir zum Glück nicht hatten, war Covid19. Was wir auch nicht hatten, war irgendwas von dieser Woche.

Es war mein erster Infekt seit 2019, das machte sich bemerkbar. Selbst heute kann ich noch nicht arg viel erledigen. Nachdem ich am Donnerstag im Keller Getränke geholt habe (es war absolut nichts mehr da und mir ging es von uns am Besten) mußte ich danach baden. Alles war klatschnass geschwitzt.

Ernährung war schwer, wenig Appetit, kein Geschmack (Nein, wir haben kein Corona), kaum Bewegung, Fieber und natürlich keine Lust in der Küche zu stehen.
So rächte sich die Familienfeier sofort am Monat mit einem massiven Gewichtsanstieg von fast 2 Kilo, der am Tag drauf wieder (fast) weg war.

Vorgestern Nacht passierte dann wieder, was mir seit Fasching 2022 nicht mehr passiert war. Mein Magen schäumte und der Schaum kam während des Schlafes in meine Luftröhre.
Ich war nahezu zwei Stunden am Husten und Übergeben. Grund waren Colafläschchen aus Österreich, bei denen ich den Zusatz „sauer“ überlesen hatte.
Die Strafe: Meine Stimme ist weg. Gestern Nacht passierte das gleiche wieder. Ich hatte am Abend einen kleinen Schoko-Osterhasen gefunden und verputzt, als Abendessen. Das ist mir nicht mehr erlaubt, auch nicht mit 82 Kilo.

Die Schälnusszeit ist auch jäh beendet, mein Lieferant hat mich hängen lassen, trotz fixer Bestellung. Bin leicht sauer.

Dieses Wochenende versuche ich, mich langsam wieder an leichte Belastung zu gewöhnen, ab Montag beginnt wieder der Wahnsinn und der ist wahnsinniger als je zuvor. Ich habe Mails gelesen.
Arg viel geht aber nicht, nach dem Frühstück (Hiffenmarksemmel) mußte ich erst mal eine Stunde schlafen. Post-Nichtcovid vermutlich.

Ab Dienstag sprinte ich wieder zwischen, muß ja mal was vorwärts gehen.

Schlechte Nachricht zum Ende: Mein ehemaliger Geschäftspartner der „Messeradio“ und bei meiner Werbeagentur liegt aktuell auf Intensivstation und wir künstlich beatmet.
Ich wünsche Dir hiermit, daß Du die Kurve nochmal kriegst und wir uns wiedersehen können. Unser gemeinsames Unternehmen war mir eine Ehre und ging freundschaftlich zu Ende. Scheiße, echt!

 

 

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